Madrid - Iglesia de San Ginés und Basílíca Pontificia de San Miguel

Die Iglesia de San Ginés de Arlés in Madrid, ist eine der ältesten Kirchen in dieser Stadt. Sie befindet sich in der Calle Arenal. Hinweise darauf finden sich in Dokumenten aus dem 9. Jahrhundert. Ursprünglich im Mudéjar-Stil erbaut (von dem nur der Campanile erhalten geblieben ist), wurde sie 1645 wieder aufgebaut.

Die Basílica Pontificia de San Miguel, ist eine barocke römisch-katholische Kirche in Madrid, seit 1930 mit dem Status einer Basilica minor. Sie liegt gegenüber dem Palast des Erzbischofs von Madrid und ist zugleich die Kirche des Apostolischen Nuntius in Spanien.

Die Kirche wurde zwischen 1739 und 1745 auf dem Grundstück der vormaligen Kirche St. Justus und Pastor errichtet, die 1690 abgebrannt war. Sie hat bei einer Breite von 27 m eine Länge von 50 m. Die Kirche wurde im Auftrag des Erzbischofs von Toledo, Kardinal Luis de Borbón y Farnesio Graf von Chinchón, gebaut. Die Baupläne stammen von Santiago Bonavia, die Fertigstellung erfolgte durch Vigilio Rabadlio to Gandria. Der allegorische Fassadenschmuck stellt Glauben, Hoffnung, Liebe und Stärke dar und wurde durch Roberto Michel und Nicolás Caresana geschaffen. Das Patrozinium des Erzengels Michael erhielt sie von der unter der napoleonischen Besetzung abgerissenen Kirche San Miguel de los Octoes. Die Basilika ist als Bien de Interés Cultural geschützt. Seit 1959 wird sie von Priestern des Opus Dei betreut.

Barcelona - Bethlehemkirche

Die Bethlehem-Kirche von Barcelona (katalanisch: Església de Betlem, spanisch: Iglesia de Belén) ist eine im Stil des Hochbarock gebaute katholische Kirche in der Altstadt von Barcelona, direkt an der Rambla. Bis zu einem Brand im Jahre 1936 galt sie als schönstes barockes Gebäude der Stadt.

Quelle: Wikipedia

Cuenca - Catedral de Sta. María y San Julián

Die Kathedrale von Cuenca ist eine gotische Kirche in der Stadt und gleichnamigen Provinz Cuenca im Südosten von Zentralspanien. Sie ist Ausdruck der normannischen Gotik aus Nordeuropa, die 1196 begonnen wurde und damit ist eine der frühesten gotischen Kathedralen von Kastilien, zusammen mit der von Avila.
Die Kathedrale heißt offiziell Basílica de Nuestra Señora de Gracia ("Basilika unserer lieben Frau der Gnade").

Mallorca - Catedral de Sta. María

Die Kathedrale der Heiligen Maria in der Hafenstadt Palma ist die Bischofskirche des Bistums Mallorca.

Seit dem Mittelalter haben viele Baustile ihre Spuren in der Kathedrale hinterlassen. Zu Baubeginn folgte man gotischem Baustil in Reinform, wie er aus Katalonien und Südfrankreich bekannt ist. Eine verzierungsreichere Weiterentwicklung dieses Stils findet sich im Seitenportal, das dem Meer zugewandt ist. Das Almosen-Portal auf der Gegenseite folgte bereits dem ästhetischen Empfinden der Spätgotik. Die Renaissance mit ihrem für den hispanischen Raum typischen plateresken Stil und der Manierismus hielten im 16. Jahrhundert ihren Einzug. In vielen Altaraufsätzen der Seitenkapellen findet man auch Barockelemente, beispielsweise in den Kapellen Corpus Christi, Unbefleckte Empfängnis, Hl. Sebastian, Hl. Benedikt oder auch der des Hl. Martin. Der Klassizismus ist die prägende Stilrichtung der Taufkapelle und des Mausoleums des Grafen von Romana.

Auch der berühmte Architekt Antoni Gaudí steuerte durch seine Restaurierungs- und Dekorationsarbeiten in den Jahren 1904 bis 1914 auf Initiative des Bischofs Campins seine Kunst im Stil des katalanischen Modernismus (Jugendstilrichtung) bei. Als Beitrag des 21. Jahrhunderts hat der 1957 geborene mallorquinische Künstler Miquel Barceló die Kapelle des Allerheiligsten im rechten Seitenschiff neugestaltet, unter anderem hängt hier sein Werk über die Wundersame Vermehrung von Brot und Fisch.

Quelle (Text und Abbildungen): Wikipedia