Projekte in Frankreich:

Paris, Bordeaux, Périgieux, Pontigny, Béziers, Talmont, Troyes

Béziers - St. Nazaire und St. Madeleine

St. Nazaire ist die Kathedrale Béziers und hat auf einem Felsen eine exponierte Lage über der Stadt. Daran dass die Kirche als Monument historique eingetragen ist, kann man bereits ihren Rang als Sehenswürdigkeit erkennen. Ihren Namen hat die Kathedrale vom heiligen Nazarius, der als römischer Soldat zum Christentum übergetreten und deswegen den Märtyrertod gestorben ist. Daneben ist die Kirche dem heiligen Celsus geweiht, deren Martyrien sind jeweils am Türsturz dargestellt.
Der Grundriss son St. Nazaire bildet ein griechisches Kreuz, im Süden ist ein Kreuzgang an die Kirche angebaut.

Im letzten Jahr hat das Projekt in Béziers Ende Juli begonnen.

Hier kannst Du Dich bereits über diese Kathedrale informieren.

Bordeaux - Saint André

Ebenso als Monument historique klassifizert, ist Saint André Bischofssitz des Bistums Bordeaux. Der Bau ist eine einschiffige Saalkirche mit 124 Metern Länge und 18 Metern Breite im Querhaus. Besondere Beachtung verdient das Königsportal, das früher als Eingang nur den Königen vorbehalten war und mit reichem skulpturalem Schmuck verziert ist. Bereits aus der Ferne fallen die beiden 81 Meter hohen Türme mit gotischem Aufsatz auf. Seit 1998 ist St. André Pilgerkirche auf dem Weg nach Santiago und Unesco - Weltkulturerbe.

Das Projekt in Bordeaux findet normalerweie im Juli statt, möglicherweise gibt es auch noch ein zweites Projekt im August.

Talmont - Église de Talmont

Die romanische Pfarrkirche Ste-Radegonde befindet sich auf einer Uferklippe des Mündungstrichters der Gironde am Rand der französischen Gemeinde Talmont-sur-Gironde im Département Charente-Maritime in der Region Nouvelle-Aquitaine, circa 30 Kilometer südwestlich von Saintes und 12 Kilometer südöstlich von Royan. Sie ist bekannt für ihre spektakuläre Lage und ihre Architektur im regionalen Stil der Saintonge-Romanik.

Paris - Eglise Saint-Pierre de Montmartre

Die Kirche Saint-Pierre de Montmartre gehört neben den ehemaligen Abteikirchen Saint-Germain-des-Prés und Saint-Martin-des-Champs als ursprünglich romanischer Bau zu den ältesten Kirchen von Paris. Sie steht auf einer Erhebung, der butte Montmartre, ganz in der Nähe der Wallfahrtskirche Sacré-Coeur. Neben der Kirche Saint-Jean l'Évangeliste ist die dem Apostel Petrus geweihte Kirche eine der beiden Pfarrkirchen von Montmartre.

Périgieux - Cathédrale Saint-Front

Die Kathedrale ist dem Heiligen Fronto von Périgieux geweiht, der nach der Überlieferung in der Dordogne als Missionar gewirkt haben soll. Ihm zu Ehren wurde im 6. Jahrhundert eine Kirche errichtet, die sich zu einem Wallfahrtsort entwickelte. Im 11. Jahrhundert existierte eine große Abtei, die sich um die Pilger kümmerte. Der Besuch wurde im zu dieser Zeit entstandenen Jakobsbuch auch den Pilgern auf der Via Lemovicensis, einem französischen Abschnitt des Jakobsweges nach Santiago de Compostela empfohlen.

Im zwölften Jahrhundert wurden die Abtei und die alte Kirche nach einem kriegerischen Überfall aufgegeben und durch die heutige Kathedrale ersetzt, deren Vollendung auf etwa 1170 datiert wird. Es wird spekuliert, dass beide Kirchen zeitweise miteinander verbunden waren und denselben Altar mit dem Grab von Saint Front nutzten. Die alte Kirche bildet heute die Basis des 60 Meter hohen Kirchturmes im Westflügel.

Die Kathedrale wurde in einem Stil erbaut, der romanische und byzantinische Elemente mischt. Die Kirche hat die Form eines griechischen (gleichschenkeligen) Kreuzes und wird als Kreuzkuppelkirche von fünf Kuppeln mit je 13 Metern Durchmesser überkrönt. Sie ähnelt darin dem Markusdom in Venedig.

Im 14. Jahrhundert wurde eine an der Ostseite gelegene Freitreppe abgebrochen, um Platz für eine Apsiskapelle im gotischen Stil zu schaffen. Ursprünglich war diese vom Kirchenraum durch eine Mauer getrennt. Heute ist sie integriert, um Platz für den Hochaltar zu schaffen.

An den Westflügel sind seitlich zwei Begräbniskapellen angebaut, die nördliche vermutlich aus dem 13. Jahrhundert, die südliche aus dem 9. Jahrhundert. An diese schließt sich der Kreuzgang des früheren Klosters an.

Pontigny Klosterkirche

Das Kloster liegt einsam in der Landschaft Pontigny, direkt an der Landstraße. Heute steht nur noch die Kirche. Sie wurde von 1140 bis 1170 erbaut und ist mit 108 Metern Länge und 25 Metern Breite die größte erhaltene Zisterzienserabteikirche. Der Chor der Kirche wurde von 1185 bis 1212 erweitert und mit gotischen Strebepfeilern versehen. Erhalten ist ein Vorhalle.

Pontigny repräsentiert den strengen Stil der Zisterzienser: die Kirche ist innen vollkommen weiß gestrichen, weiß wie die Gewänder der Zisterzienser, und enthält außer einer hölzernen Chorschranke und dem Chorgestühl fast nichts an Schmuck. Der zweigeschossige Wandaufriss ist einfach. Als Stützen des Langhauses fungieren nicht Pfeiler, sondern Rechteckvorlagen mit Halbsäulen bzw. Diensten, die in halber Höhe auf Konsolen aufgefangen werden, eine typische Erfindung der Zisterzienser, deren Sinn nicht ganz klar ist. Mit dieser Maßnahme - gemäß burgundischer Tradition - soll der Wandcharakter des Pfeilers und zugleich die Reduktion der Gliederungsformen betont werden.

Troyes - Basilique Saint-Urbain de Troyes

Die Basilique Saint-Urbain de Troyes (Basilika von Saint Urban von Troyes), früher die Église Saint-Urbain, ist eine massive mittelalterliche Kirche in der Stadt Troyes, Frankreich. Sie war eine Stiftskirche, die 1262 von Papst Urban IV. gestiftet wurde. Sie ist ein klassisches Beispiel der gotischen Architektur des späten 13. Jahrhunderts. Neben weiteren Elementen aus dem 16. Jahrhundert, wurden das Gewölbe und die Westfassade erst im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert fertiggestellt. Sie ist seit 1840 als Denkmal historique vom französischen Kulturministerium aufgeführt.

Quelle (Text und Abbildungen): Wikipedia